Archiv für die Kategorie ‘Sport’

Hristo Stoichkov wird Bulgariens Ehrenkonsul in Barcelona

Samstag, 05. März 2011

Bulgariens früherer Weltklasse-Fußballer Hristo Stoichkov wird Ehrenkonsul seines Landes in der zweitgrößten spanischen Stadt Barcelona. Stoichkov bestätigte am Freitag in Madrid, er werde das von Regierungschef Bojko Borissow angebotene Ehrenamt annehmen, berichtete die bulgarische Agentur Focus. Der einstige Offensiv-Star hatte beim FC Barcelona seine Glanzzeit erlebt.

Als bulgarischer Ehrenkonsul in Barcelona könne er „viele Dinge” für sein Land tun, sagte Stoichkov. „Es wird nicht leicht, aber es wird auch nicht schwierig sein”, meinte er. „Dort (in Barcelona) ist er Gott”, hatte Regierungschef Borissow Stoitchkovs Nominierung begründet. „Dieser Kerl hat viel für Bulgarien getan und tut es immer noch”, sagte Borissow.

In fünf Jahren beim FC Barcelona wurde Stoichkov viermal in Folge spanischer Meister. 1994 hatte er zudem mit Bulgariens Nationalteam den vierten Platz bei der Weltmeisterschaft in den USA belegt. Stoichkov wurde 1994 auch zu Europas Fußballer des Jahres gewählt. Von 2004 bis 2007 betreute er als Chefcoach Bulgariens Nationalelf.

Quelle: Sportbild

Lothar Matthäus wird Nationaltrainer in Bulgarien

Mittwoch, 22. September 2010

Sofia (sid). Vom deutschen Rekord-Nationalspieler (150 Länderspiele) war zunächst nichts zu hören, dafür plauderte Borislaw Mihajlow: “Lothar Matthäus wird in einigen Tagen offiziell als Nationaltrainer vorgestellt.” Nach Angaben des bulgarischen Fußball-Präsidenten hat der 49-Jährige einen Einjahresvertrag mit einer Option auf zwei weitere Jahre akzeptiert. Nach dem missglückten Start in die EM-Qualifikation (zwei Niederlagen, 0:5 Tore) war Stanimir Stoilow Anfang September zurückgetreten.

Matthäus würde nach 16 Monaten auf die Trainerbank zurückkehren. Zuletzt betreute er bis Ende April 2009 den israelischen Klub Maccabi Netanya, der aus wirtschaftlichen Gründen den Zweijahres-Vertrag nach einer Saison löste. Zuvor war Matthäus bei Rapid Wien, Partizan Belgrad, Atletico Paranaense in Brasilien, Red Bull Salzburg sowie als Nationaltrainer Ungarns tätig.

Quelle: Rheinische Post

Die Erben des legendären Hristo Stoitchkov

Mittwoch, 10. Februar 2010

Er ist wohl der beste Nationalspieler, welcher Bulgarien je hatte. Er spielte zwischen 1990 und 1998 insgesamt 175 Mal für den FC Barcelona und wurde dort viermal hintereinander Spanischer Meister. Er absolvierte insgesamt 83 Spiele für die bulgarische Nationalmannschaft. Seine Sternstunde hatte er im Viertelfinal der Weltmeisterschaft 1994 in den USA. Mit einem Freistosstor zum 2:1 war Hristo Stoitchkov hauptverantwortlich dafür, dass Deutschland bereits im Viertelfinale nach Hause fahren musste. Lesen Sie weiter.

Quelle: www.sportal.ch, Lukas Balmer

KSV setzt weiter auf deutsch-bulgarische Achse

Donnerstag, 28. Januar 2010

Ringer-Bundesligist Köllerbach ist auf dem Transfermarkt noch nicht fündig geworden

Die vier Bulgaren des KSV Köllerbach gehen auch in der kommenden Saison für den Club auf die Matte. KSV-Chef Hilmar Rehlinger geht davon aus, dass auch die “deutsche Riege” dem Bundesligisten erhalten bleibt.

Köllerbach. Wenn am kommenden Wochenende der Final-Hinkampf um die deutsche Ringer-Mannschaftsmeisterschaft über die Bühne geht, dann wird der ein oder andere Fan des KSV Köllerbach sicher ein ungewohntes Gefühl im Magen haben. Denn erstmals seit vier Jahren lautet das Finale nicht KSV Köllerbach gegen 1. Luckenwalder SC, sondern KSV Aalen gegen Germania Weingarten.

Mit dem Abstand von 48 Stunden zur Niederlage des KSV am Samstag im Püttlinger Trimm Treff lautet das Fazit von Hilmar Rehlinger, dem Vorsitzenden des KSV Köllerbach: “Unser Ziel war es, das Halbfinale zu erreichen, was wir auch geschafft haben. Mehr hatten wir eigentlich aufgrund der Stärke der anderen Mannschaften auch nicht anvisiert.” Trotzdem wurmt Rehlinger schon ein wenig die Art und Weise, wie der KSV gegen den SV Weingarten in Hin- und Rückkampf verlor. “Sicher war die Art und Weise enttäuschend.” Rehlinger spielt damit vor allem auf die “Polen-Riege” um Sylwester Charzewski, Marek Szustek und Radoslaw Marcinkiewicz an. “Charzewski und Szustek zeigten in der laufenden Runde gute Kämpfe”, sagt Rehlinger, “hätten sie diese Leistungen auch im Halbfinale durchgezogen, wäre das in Ordnung gewesen”. Der Dritte im Bunde, Radoslaw Marcinkiewicz, war bei beiden Kämpfen nicht da – es fehlte die Freigabe des polnischen Verbandes: “Der Sportler wollte offensichtlich, durfte aber nicht.”

“Unsere Polen-Krise”, wie Rehlinger es nennt, wird auch Konsequenzen auf die Planung für die kommende Saison haben. “Eine Weiterverpflichtung von Marcinkiewicz wird nicht mehr in Frage kommen. Alles Weitere ist offen”, sagt Rehlinger, der noch keine Neuzugänge vermelden kann. Venelin Venkov, Ismail Redzhep, Dimitar Kumchev und Georgi Sredkov haben bereits unterschrieben, und Rehlinger geht auch davon aus, “unsere deutsche Riege Konstantin Schneider, Jan Fischer, Timo Badusch und Andriy Shyyka bleiben wird”. Auch Altmeister Vladimir Togousov, 43, wird dem KSV noch ein Jahr die Treue halten. rix/mwe

Beitrag vom: 27.01.2010, 00:15 aus Süddeutsche Zeitung