Bulgarien und Mazedonien mit den wenigsten Schulden in Europa

13. August 2011
Aug 12th, 2011 | von: Aleks | Kategorie: Lead Top Story

Die aktuelle Euro- und Schuldenkrise dominiert die täglichen Nachrichten. Fast jede Woche wird ein EU-Land von einer der drei großen Ratingagenturen heruntergestuft. Mit Griechenland hat es angefangen, Irland, Portugal, Zypern, Italien, Spanien folgten.

Staatsverschuldung Europa 2010 (Quelle:http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/67/Staatsverschuldung_Europa_2010.PNG)Staatsverschuldung Europa 2010 (Quelle:http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/67/Staatsverschuldung_Europa_2010.PNG)

Ein kleiner Lichtblick scheinen hier die osteuropäischen Staaten zu sein. Russland, Bulgarien und Mazedonien sind hier führend. Sie haben die wenigsten Staatsschulden wie folgende Graphik zeigt. Bulgarien als einigstes EU-Land, neben Luxemburg, und Mazedonien als kleines Balkanland.
Warum haben gerade diese Staaten so wenig Schulden? Werden keine Kredite gewährt? Wie sind die Konditionen? Möglicherweise ist hier etwas dran.

Als Griechenland in die EURO-Zone aufgenommen wurde, veränderte sich das Kreditrating Athens schlagartig. Zuvor war es B, mit dem EURO bekam man sofort das Bestrating, und damit auch einen Zugang zu zinsgünstigen Krediten. Griechenland nahm viele Kredite auf, lebte über den eigenen Verhältnissen, die Wirtschaft wuchs weniger schnell als erwartet. Mit beschönigte, ich möchte nicht sagen gefälschten Statistiken hatte man jahrelang die EU-Bürokraten fern gehalten. Das Ergebnis kennen wir alle.

Die Türkei war Anfang 2000 in einer ernsten Wirtschaftskrise. Hohe Zinsen mussten für Kredite gezahlt werden, kein Wirtschaftswachstum, hohe Arbeitslosigkeit. Als eine von vielen Maßnahmen wertete die Türkei ihre Währung ab – ca. 50%. Dadurch wurde das Land attraktiver für Investoren, die Wettbewerbsfähigkeit des Landes stieg, überholte schnell den Nachbarn Griechenland. Die Exporte schossen in die Höhe. Heute boomt das Land, die Wirtschaft blüht, Fachkräfte sind gefragter denn je, viele Investoren wollen dabei sein.

Zwei Länder, unterschiedliche Szenarien. Der EURO-Beitritt hatte Griechenland eher geschadet, als genutzt. Die Maßnahmen, die die Türkei einleiten konnte, um die eigene Wirtschaft anzukurbeln, ist in Griechenland schwieriger möglich, denn die gemeinsame Währung und die gemeinsame Zinspolitik verhindert viel.

Zurück zu Makedonien. Die neue Regierung hat den Fokus ihrer Politik auf wirtschaftliches Wachstum gelegt – dabei könnte die Türkei ein wichtiges Vorbild sein.

Die obige Darstellung zeigt, dass durch nachhaltige Geld- und Wirtschaftspolitik auch ein kleines Land wie Makedonien erfolgreich in der globalisierten Wirtschaft bestehen kann. Man darf halt nicht über die eigenen Verhältnisse leben.

Quelle: Pelagon

Ferienwohnungen in Bulgarien

16. Juli 2011

Hier gibt es ein gutes Angebot an Ferienwohnungen in Bulgarien. Oder auch hier: www.ferienhausmiete.de

Mehr als nur Party Impressionen aus Bulgarien

11. Juni 2011

Von Julia Witt

Wer von seinem Bulgarien-Urlaub vor allem einen schönen Strand und Rundumverpflegung erwartet, ist in den Resorts Gold- oder Sonnenstrand bestens aufgehoben. Die bulgarischen Hochburgen des Pauschaltourismus (2 Wochen All-Inkl. im Hotel „Gladiola Star“ in Varna am Goldstrand ab 569 Euro p. P. über L’Tur) sind zwar verbaut, bieten aber viele Vergnügungen.

Doch an der Küste des Schwarzen Meeres gibt es viel mehr zu entdecken als Strand und Party. Kulinarisches, Kultur und einen Hauch von Luxus.

Mehr zu Bulgarien

Strand, Party, Kultur: Varna und Nessebar

Eine Alternative zu Gold- und Sonnenstrand ist das Resort Sveti Konstantin i Elena in der Nähe von Varna. Hier haben die Hotels noch einen sozialistischen Charme, dafür sind die Garten- und Poolanlagen und der Blick aus dem 12. Stock auf das Meer wunderschön. Zusätzlicher Pluspunkt: Die Stadt Varna mit 400 000 Einwohnern ist nur acht Kilometer entfernt. Dort lohnt sich ein Bummel durch den herrlich angelegten Primorski Park am Meer. Abends wird an der Strandpromenade gefeiert.

Nur wenige Kilometer hinter Sonnenstrand liegt Nessebar, dessen Altstadt 1983 von der Unesco zum Weltkulturerbe erkoren wurde. In der Vorsaison haben Besucher noch genügend Platz und Ruhe, durch die Gässchen zu schlendern und sich die typischen Holzhäuser anzusehen. Schön ist der Blick von den zahlreichen kleinen Restaurants auf das Meer.

Grand Hotel Varna, DZ AI ab 89 Euro, www.grandhotelvarna.com/de
Marina Palace in Nessebar, DZ ab 75 Euro mit Frühstück, www.marinapalacebg.com

Das stille Nest

Erschrecken Sie nicht: Die Zufahrt zum Botanischen Garten in Balchik ist gesäumt mit Touristen-Buden, die kitschige Souvenirs verkaufen. Da müssen Sie durch, es lohnt sich. Der Garten bietet mehr als 2500 Pflanzenarten. Die Bulgaren sind besonders stolz auf die Kakteensammlung, viel schöner sind aber die kleinen Pavillons, der Rosengarten, die Wasserfälle und vor allem das „stille Nest“ der rumänischen Königin Maria. Sie ließ 1924 den Garten rund um ihre Sommerresidenz anlegen, und in besagtem Nest soll sie viele Männer, selten aber ihren Ehemann getroffen haben. Wer den Ausgang am Meer nutzt, kann zurück ins Zentrum Balchiks laufen.

Im Sommer tägl. 8–20 Uhr, Eintritt 2,50 Euro, www.dvoreca.com

Muscheln satt

Das Essen rund ums Schwarze Meer ist sehr gut, wenn Sie nicht touristisch, sondern typisch bulgarisch bestellen. Dazu gehört unbedingt Kjopolu (würzige Auberginenpaste), Sopska- Salat (mit Schafskäse) und gegrillter Fisch. Der einheimische Schnaps (z. B. Rakija) wird in Bulgarien übrigens schon vor dem Essen getrunken, und zwar aus Wassergläsern. Genießen Sie ein Muschelessen fernab von jedem Touristentrubel. Auf der einsam gelegenen Miesmuschelfarm Dalboka in der Nähe von Balgarevo sitzen Sie an rustikalen Tischen direkt am Meer. Lohnenswertes Dessert: Muscheln mit Apfelfüllung und Sahne.

Muschelfarm Dalboka, Hauptgänge ab etwa 4 Euro, www.dalboka.com

Luxuriös einlochen

Bulgarien versucht, sein Image als Pauschalreiseziel loszuwerden, und der 18-Loch-Golfplatz „Thracian Cliffs“ in Kavarna kann dazu beitragen. Selten passt der Begriff „spektakulär“ so gut wie zu diesem 110-Millionen-Dollar-Projekt, das Anfang Juni eröffnet wurde. An Loch 6 gibt es eine Klippe von 40 Metern zu überwinden, an Loch 7 muss der Ball 200 Meter über das Meer fliegen. Sie ahnen es: Der Platz ist nichts für Anfänger.

Quelle: Bild.de

Hristo Stoichkov wird Bulgariens Ehrenkonsul in Barcelona

05. März 2011

Bulgariens früherer Weltklasse-Fußballer Hristo Stoichkov wird Ehrenkonsul seines Landes in der zweitgrößten spanischen Stadt Barcelona. Stoichkov bestätigte am Freitag in Madrid, er werde das von Regierungschef Bojko Borissow angebotene Ehrenamt annehmen, berichtete die bulgarische Agentur Focus. Der einstige Offensiv-Star hatte beim FC Barcelona seine Glanzzeit erlebt.

Als bulgarischer Ehrenkonsul in Barcelona könne er „viele Dinge” für sein Land tun, sagte Stoichkov. „Es wird nicht leicht, aber es wird auch nicht schwierig sein”, meinte er. „Dort (in Barcelona) ist er Gott”, hatte Regierungschef Borissow Stoitchkovs Nominierung begründet. „Dieser Kerl hat viel für Bulgarien getan und tut es immer noch”, sagte Borissow.

In fünf Jahren beim FC Barcelona wurde Stoichkov viermal in Folge spanischer Meister. 1994 hatte er zudem mit Bulgariens Nationalteam den vierten Platz bei der Weltmeisterschaft in den USA belegt. Stoichkov wurde 1994 auch zu Europas Fußballer des Jahres gewählt. Von 2004 bis 2007 betreute er als Chefcoach Bulgariens Nationalelf.

Quelle: Sportbild

Medienwerkstatt in Bulgarien

16. Februar 2011

Anmeldung bis 9. März: Sabine Notter, Z 06252/930614, E-Mail: s.notter@haus-am-maiberg.de

Bergstraße. Das Haus am Maiberg, die Akademie für politische und soziale Bildung in Heppenheim und der bulgarische Verein FAR bieten eine deutsch-bulgarische Jugendbegegnung mit dem Titel “Woher kommst du? Wohin gehst du?” an. Eingeladen sind Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 23 Jahren, die Lust auf Journalismus, fremde Länder und Europa haben. Die Medienwerkstatt findet von 16. bis 23. April (Samstag bis Samstag) in Burgas und in Tsarevo am Schwarzen Meer statt.

Welche Möglichkeiten habe ich, wenn ich auf dem Land oder in der Stadt aufwachse? Welche Chancen habe ich als Mitglied einer Minderheit? Diesen und anderen Fragen gehen die Jugendlichen beim Lokalfernsehen, in einem Jugendkulturzentrum oder einer Schule sowie in Gesprächen nach. Ihre Eindrücke halten sie in einer Seminarzeitung, einem Blog oder in Bildern fest. zg

Bergsträßer Anzeiger
16. Februar 2011

Quelle: morgenweb